Ausstellungsankündigung
Mittwoch, 16. November 2011Frankfurt-Live.com- Das Online Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt
Kultur (Rhein-Main)
Computergrafiken einmal anders
Marion Schmitz präsentiert ästhetische Symbiosen von Mensch und Maschine
(14.11.11) Hofheim – Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, sagte Karl Valentin einmal. Und viel Arbeit hat sich auch Marion Schmitz gemacht bzw. macht sie sich noch, und zwar am und mit dem Computer. Seit 2008 arbeitet die 1955 in Paris geborene Autodidaktin an Grafiken – und schuf dabei Erstaunliches. Wer dies sehen will (und sollte), kann sich ab dem 25. November in das Foyer der Druckerei Blei & Guba in Hofheim, Am Stegskreuz 2, begeben und sich dort darüber wundern, welch originelle Werke der Symbiose von Mensch und Maschine entsprießen können.
„Flowers and birds“ nennt Marion Schmitz dieses bunte Gebilde, das trotz mechanischer Herstellung viel Seele zeigt.
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Adolf Guba sorgt bei der Präsentation seiner Künstler immer wieder für Überraschungen. Wenn er am Freitag, dem 25. November, um 18.30 Uhr im Foyer seiner Druckerei die Ausstellung „Computergrafiken einmal anders“ eröffnen wird, ist eine lebhafte Diskussion unter den Vernissage-Besuchern bereits vorprogrammiert. Denn Marion Schmitz benutzt den Computer nicht einfach nur als Medium, sondern als Werkzeug. Der Ausdruck mit Farbe auf Papier und Alubond wird in dieser Ausstellung der Künstlerin als Kunstobjekt an der Wand gezeigt.
Inspirieren lässt sie sich, eher intuitiv, von wechselnden Umgebungen und Eindrücken: Ihre Arbeiten basieren auf abstrakten, geometrischen Formen, die an fernöstliche Kunst erinnern. Durch Drehen, Spiegeln, Vervielfachen, Überlagern, Extrudieren, Verzerren und Verschieben werden diese Formen künstlerisch derart verfremdet und in andere geometrische Zusammenhänge überführt, dass völlig neue, eigenwertige Kompositionen entstehen.

Wo geht´s lang? „Quarters“ lautet der Titel dieser Arbeit.
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Ebenso geht die Künstlerin mit den Farben um. Den Ausgangspunkt bilden klare Grundfarben, die abgestuft oder übereinander gelegt werden oder aber in Farbverläufen erscheinen. So entstehen neue Bildräume, imposante Strichkompositionen, die eine erstaunliche Vielfalt an Ausdrucksformen zeigen. Linien geben den Arbeiten Struktur und Halt zugleich, indem sie im Bildraum eine Art Roter Faden als Leserichtung anbieten, der die Blicke der Besucher und Betrachter folgen können.

Hier wird einem bei längerem Hinschaun leicht schwindelig: Digital Red, so der Titel dieser zauberhaft verschraubten Konstruktion.
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Marion Schmitz wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf. Beeinflusst durch das Elternhaus, da beide Eltern seit vielen Jahren Moderne Kunst sammeln, durch viele Galerie, Atelier- und Ausstellungsbesuche versuchte sie sich schon sehr früh an kleinen Aquarellen. Seit 2009 hat sie in jährlich bei bis zu zwölf Ausstellungen, vor allem im Raum Kronberg, Oberursel und Königsstein, aber auch in Frankfurt, Bensheim und Baden-Baden ihre Werke präsentiert. Für das kommende Jahr sind bereits wieder sieben Ausstellungen in Vorbereitung.
Die Ausstellung ist bis 18. Januar 2012 montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet, Tel. (06192)969100.

















