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Artikel mit ‘Staatliche Kunsthalle’ getagged

Baden-Baden immer eine Reise wert

Montag, 17. August 2009

Nun hat es uns mal wieder in die wunderschöne Stadt Baden-Baden verschlagen. Nach der Ankunft im Best Western Queens Hotel , welches im übrigen sehr zu empfehlen ist, (ich berichte weiter unten), starteten wir gleich Richtung Burda-Museum. Vom Hotel ist das Museum in ca. 10 Minuten leicht zu erreichen. Man läuft in der parkähnlichen Lichtentaler Allee entlang der Oos, vorbei an schönen Anlagen, herrschaftlichen Villen und kommt am “Brenners-Parkhotel” vorbei. Linkerhand dann das Burda-Museum. Wir verspüren ein bißchen Hunger und wollen uns vor dem Museumsbesuch noch ein bißchen stärken. Also Eintrittskarten kaufen und dann zunächt ins Bistro in der Staatlichen Kunsthalle . Ganz erstaunt schauen wir uns im Bistro um, denn dieses wurde völlig neu gestaltet und wirkt mit seinen schwarz-weißen Streifen, den vielen Spiegeln und dem bunten Design im ersten Moment ziemlich schrill. Auf Nachfrage bei der Bedienung, ob es auf Dauer nicht etwas unruhig sei kam die Antwort, “nein, nein, es ist lebendig !!  Tobias Rehberger, der auch bei der 53. Biennale in Venedig den Innen- und Außenraum eines Cafés gestaltet hat,  hat den Umbau des Bistros, der erst wenige Tage vor unserem Besuch beendet wurde vorgenommen. Mittagessen in einer “Installation” die gefällt. Man sitzt auf eigens angefertigten Papphockern, die sehr stabil sind und läßt es sich schmecken :-) Es ist Sonntag und das Bistro brummt, aber trotzdem geht es schnell und schmeckt. Sehr empfehlenswert.  WIr machen uns auf zum Besuch der Ausstellung “Der blaue Reiter”.

Viele wunderschöne Bilder sind zu sehen, aber solche “Menschenmassen” haben wir schon lange nicht mehr in einem Museum gesehen. Zuletzt vielleicht bei der MoMa in Berlin.

Möglich wurde die hochkarätige Ausstellung, weil das Münchner Lenbachhaus grundlegend saniert und bis 2012 geschlossen bleiben wird.  Rund achtzig Werke von Weltrang, darunter „Bilder, die zu den Kernstücken der Sammlung gehören“, werden vom 27. Juni bis 11. Oktober gezeigt.

Zurück im Best Western Queens Hotel, schnell ein paar Runden im Schwimmbad drehen. Whirlpool, Fitnessraum, Sauna etc. alles vorhanden. Draussen im Garten stehen viele Liegen, Tische und Stühle sowie eine Tischtennisplatte sind vorhanden. Das Hotel, dessen Zimmer sehr praktisch und gemütlich eingerichtet sind und fast alle Blick zum Garten haben, liegt sehr ruhig, aber dennoch zentral zur Innenstadt. Die Buslinien 1 und 8 sind in wenigen Gehminuten zu erreichen und fahren mitten hinein in die Innenstadt. Wir haben das am zweiten Tag unseres Aufenthaltes selbst getestet. Das Auto blieb stehen und wir haben den Bus Nummer 8 genommen. 3 Stationen und wir waren mitten drin in der Fußgängerzone, fast in Höhe des Steigenberger Hotels Europäischer Hof . Ein kleiner Bummel durch die Strassen Baden-Badens, ein kurzer Besuch im Europäischen Hof und im Hotel Badischer Hof dann in der Stadt Wein einkaufen und bei Feinkost Fritz essen, und zurück ging es zum Hotel. Den restlichen Nachmittag und Abend haben wir sehr gemütlich und schön im Garten und auf der Terrasse verbracht. Das Restaurant im Best Western Queens Hotel ist gemütlich im Schwarzwälder Stil eingerichtet, die Küche ist sehr gut, man kann bei gutem Wetter gemütlich auf der Terrasse sitzen und vor allem das Frühstücks-Buffet ist eine Wucht. Und noch einen Vorteil hat dieses Hotel. Der PKW kann kostenlos in der Tiefgarage oder auf dem Parkdeck abgestellt werden. Abends dann noch ein kurzer Spaziergang und wieder eine neue Entdeckung. Die Gönner-Anlage , sicherlich einer der schönsten Gärten in Deutschland überhaupt. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes mußten wir unbedingt nochmals da hin. So viele verschiedene Rosenarten hatten wir noch nie gesehen. Hier einmal ein paar Aufnahmen, damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken im Garten der Seniorenresidenz Bellevue ging es zurück zum Hotel in unseren Garten. Abends dann nach dem Abendessen hieß es schon wieder “Koffer packen”.

Wir haben immer gedacht, dass wir Baden-Baden kennen. Wie wir festgestellt haben, kennen wir es immer noch nicht. Es gibt noch viele schöne Ecken und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Wir kommen wieder :-)

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Hinter den Kulissen des Festspielhauses Baden-Baden

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Heute haben wir uns für 11.00 Uhr zu einer Führung durch das Festspielhaus Baden-Baden angemeldet. Treffpunkt ist in der heutigen Kassenhalle und damaligen Bahnhofshalle. Der Spatenstich zum Neubau des Festspielhauses erfolgte am 10. Mai 1996 durch die Gattin des Bundeskanzlers, Hannelore Kohl. In diesen Neubau wurde der ehemalige Baden-Badener Stadtbahnhof architektonisch integriert. Feierlich eröffnet wurde das Festspielhaus Baden-Baden am 18. April 1998 durch Valery Gergiev mit dem World Orchestra for Peace. Architekt war der Wiener Wilhelm Holzbauer und Walter Veyhle. Sie schufen mit 2.500 Sitzplätzen Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus. Von Anfang an war das Haus als privat finanzierter Kulturbetrieb geplant. Er geriet allerdings durch fehlendes Publikumsinteresse und überhöhte Preise in eine schwere Krise und stand bereits wenige Monate nach dem Startschuß vor dem Aus. Nach einer öffentlichen Anschubfinanzierung gelang die Umstellung zum ersten privat finanzierten europäischen Opern- und Konzertbetrieb. Die private Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden ist seit März 2000 Trägerin der Betreiber-GmbH. Soviel vorab und los gehts.

Zunächst werden wir zum Club 300 geführt. Dies sind die besten Plätze im Festspielhaus. Man genießt ausserdem reservierte Parkplätze in der Tiefgarage, bewirtete Club Lounge vor und nach den Aufführungen, eigenen Eingang und Garderobenbereich etc. Viele der Plätze sind von den großen Hotels in Baden-Baden angemietet.

Club 300 Platz im Festspielhaus Baden-Baden

Club 300 Platz im Festspiel-Haus Baden-Baden

Blick auf die Bühne

Blick auf die Bühne

Von dort oben können wir sehr gut die Bühnenarbeiten beobachten, die für das Mariinsky-Ballett aus St. Petersburg, welches vom 23.12. – 29.12.08 im Festspielhaus mit “Der Nussknacker”, “Das Gläserne Herz”, Don Quixote” sowie einer Ballett-Gala gastiert., vorgenommen werden müssen. Alle einzelnen Vorhänge und Bühnenbilder müssen vorbereitet und gehängt werden, alles muss an den Mischpulten programmiert und eingestellt werden. Auf der Bühne ist jede Menge Arbeit angesagt. Naja, man kann nicht so wirklich viel erkennen, im Zuschauerraum war es ziemlich dunkel, aber wie gesagt, es war  viel Trubel auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Unser Weg führt uns in die Technikräume und die Garderoben, also nunmehr wirklich hinter die Kulissen. Was uns da erwartet ist schon gewaltig. Man ahnt als Laie überhaupt nicht, was da hinter den Kulissen an Technik eingesetzt wird. Auf dem Weg zu den Garderoben kommen wir noch an den Hinweisschilder  Stage Exit and Orchestra Pit Rid  vorbei.

Technik im fest

Technik Festspielhaus Baden-Baden

Technik Festspielhaus Baden-Baden

Technik Festspielhaus Baden-Baden

Hinweis Bühnenausgang

Hinweis Bühnenausgang

Herren-Garderobe

Herren-Garderobe

Unser interessanter Rundgang hinter den Kulissen endet nach 75 Minuten in einer Herren-Gaderobe, in der schon Kostüme zur Anprobe auf die Tänzer des Mariinsky-Balletts warten. Die ersten Künstler treffen bereits ein, daher dürfen wir die “Star-Garderoben” nicht mehr betreten.  Gesehen haben wir aber noch Namensschilder wie “Sir Simon Rattle”.

Garderobe Sir Simon Rattle

Garderobe Sir Simon Rattle

Morgen stehen das Burda-Museum und die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden auf dem Programm, wieder ein neues Highlight :-)

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