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Artikel mit ‘Locarno’ getagged

Ausflug zur Cardada

Freitag, 08. Mai 2009

Strahlender Sonnenschein in Locarno und es ist schon recht warm. Nach dem Frühstück packen wir unseren Rucksack und machen uns auf zur Talstation der Bergbahn. Mit der Zahnradbahn geht es zunächst bis zur Orselina. Dort müssen wir ein bißchen warten, und dann in die Seilbahn umsteigen, die uns auf die Cardada und die Seehöhe von 1340 m bringt. Das Design der Kabinen, sowie die Tal- und Bergstation wurden vom Tessiner Architekten Mario Botta in Zusammenarbeit mit dem Architekten Paolo Pedrazzini entworfen. Nach 5 Minuten in der Kabine, von der aus man schon einen tollen Ausblick auf den Lago Maggiore und die Berge hat, erreichen wir bereits die Bergstation Cardada. Leider verzieht sich die Sonne ein bißchen und es ist windig. Zu unserer großen Überraschung gibt es noch ein paar Schneereste hier oben :-)

Schneereste auf der Cardada

Schneereste auf der Cardada

Los geht’s. Unser erster Weg führt uns zur supermodernen und wohl einmaligen Aussichtsplattform, die vom Landschaftsarchitekten Paolo Bürgi gestaltet wurde. Ganz vorne schwankt es ein bißchen, wenn man dort steht, aber man hat eine geniale Aussicht auf den See, die umliegenden Täler und die Berge. Die 4000er können wir leider nicht sehen, da hierzu die Sicht ein bißchen zu schlecht ist.

Blick auf die Konstruktion

Blick auf die Konstruktion

Blick zurück von der Plattform

Blick zurück von der Plattform

Wir laufen weiter bis zur Sessellift-Talstation

Sessellift-Talstation Cimetta

Sessellift-Talstation Cimetta

Cimetta. Da es ein bißchen kühl ist, und ausserdem die Gaststätte auf 1.670 m geschlossen hat, entscheiden wir unten zu bleiben, ein bisschen auf dem Wanderweg, vorbei an den Sommerhäusern der Einheimischen zu laufen

Sommerhaus

Sommerhaus

und die gute Luft und das Panorama zu geniessen.  Wie die Häuser wohl gebaut worden sind? Wie bringen die Leute ihr Gepäck zu den Häusern und wo kaufen sie ein? Es gibt keine Zufahrtsstrasse zu den Häusern. Das Wetter wird wieder besser, und die Sonne kommt raus. Es ist aber immer noch ziemlich windig. Ein bißchen in der Sonne sitzen und Eidechsen beobachten

Beobachtung von Eidechsen

Beobachtung von Eidechsen

kann man aber trotzdem. Kurz hinter der letzten Kurve endet der gemütliche Wanderweg und es beginnen die schmalen Steige. auf der Cardada kann man nicht nur ausgiebige Wandertouren unternehmen. Auch Paragliding und Mountainbike sind möglich. Im Winter langlauf und Skifahren. Zurück zur Bergstation der Cardada. Draußen essen kann man leider nicht. Drinnen bestellen wir eine Minestrone und heute zur Abwechslung mal Rosé. Die nächste Gondel haben wir leider verpasst. Macht nichts, 30 Minuten später fährt die nächste.

Morgen geht es mit dem Schiff nach Luino/Italien zum Markt :-)

Bericht folgt !!

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Locarno am Lago Maggiore, es regnet

Sonntag, 03. Mai 2009

Himmel stark bewölkt und es tröpfelt ein bißchen, aber das macht nichts. Nach dem Frühstück starten wir wie geplant unsere Stadtbesichtigung.

Ein bißchen feucht von oben

Ein bißchen feucht von oben

Wir laufen an der Anlegestelle für die Ausflugsdampfer vorbei. Heute warten nicht viele Leute auf eines der Boote :-)

Vorbei am Casino von Locarno, laufen wir in die Stadt. Auch hier, wie schon in Bozen und Meran, Lauben und Bogengänge und viele exquiste und attraktive Geschäfte.

Die Piazza Grande, auf dem im August immer die Internationalen Filmfestspiele stattfinden, (in diesem Jahr vom 5.8.-15.8.) menschenleer. Trotzdem kann man sich aber gut vorstellen, wie es dort aussieht, wenn überall Stühle und Bänke stehen und Tausende von Festival-Besuchern den Platz bevölkern. Bestimmt ein Riesen-Spektakel. Schnell ein leckerer Cappucino in einer der vielen kleinen Restaurants in den Bogengängen.

Piazza Grande in Locarno

Piazza Grande in Locarno

Es  wird heller, hört auf zu regnen und die Sonne kommt raus. Wir setzen unsern Spaziergang fort und machen noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt,

Gasse in der Altstadt von Locarno

Gasse in der Altstadt von Locarno

bevor wir dann mit der Bergbahn zur Madonna del Sasso fahren. Auf dem Weg zur Talstation kommen wir noch am ehemals ersten Hotel Locarnos, dem Albergo Locarno vorbei.

Albergo Locarno

Albergo Locarno

Es muss früher wirklich mal ein wunderschönes Hotel in einem herrschaftlichen Park gewesen sein.

Leider ist es aber schon seit Jahren geschlossen. Anstellen an der Kasse der Bergbahn, leider ist uns eine Zahnradbahn gerade vor der Nase weggefahren. Die nächste fährt in 15 Minuten. Unser Ziel ist der Wallfahrtsort Madonna del Sasso mit der Wallfahrtskirche Santa Maria Assunta aus dem 16./17. Jahrhundert. Von dort, der Wallfahrtsort liegt oberhalb Locarnos auf ca. 346 m Seehöhe, hat man einen tollen Blick über den See, die Landschaft und die Berge.

Madonna del Sasso

Madonna del Sasso

Die ursprünglich franziskanische Kirche hat allerdings zwischen 1900 und 1925 viele Umgestaltungen erfahren. Hauptattraktion ist das Altarbild von Bramantino “Flucht aus Ägypten! um 1520. Ganz Eifrige können Madonna del Sasso auch auf dem alten Kreuzweg, beginnend an der Piazza Grande in ca, 40 Minuten erreichen.

Auf dem Rückweg wollen wir eigentlich noch an der Station “Belvedere” aussteigen, um auf der Terrasse des Hotels eine Kleinigkeit zu essen. Leider untersagt uns ein überaus unfreundlicher Schaffner der Bergbahn die Fahrt zu unterbrechen. Als wir uns dennoch entschlossen haben, am Hotel Belvedere auszusteigen, den Rest des Weges dann zu Fuß zu gehen, läßt er uns an der Station nicht raus, da wir angeblich zu spät auf den Stop-Knopf gedrückt hätten. Vielleicht hat der Herr was gegen deutsche Touristen, aber ok, wir fahren also wohl oder übel mit bis zu Talstation, laufen zum Hotel, essen dort eine Kleinigkeit und verbringen den Rest des Nachmittags auf dem Balkon. Die Sonne ist wieder da. Morgen geht es nach Ascona :-)

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Locarno, unser Urlaubsziel am Lago Maggiore

Sonntag, 26. April 2009

10.03 Uhr Abfahrt von Basel SBB mit einem IR über Olten, Luzern durch den Gotthard-Tunnel nach Locarno. Tolles Wetter, schneebedeckte Berge, aber eine ziemlich lange Zugfahrt von über 4 Stunden. Die Landschaft, die blühenden Wiesen, die vielen Seen und der strahlende Sonnenschein entschädigen uns dafür. Wenn es im Zug nur nicht so ziehen würde. Hoffentlich gibt das keine dicke Erkältung.

Blick aus dem Zugfenster

Blick aus dem Zugfenster

Um 14.00 Uhr haben wir es geschafft. Der Zug rollt im Bahnhof von Locarno (Endstation) ein. Kurzer Fußmarsch zum Hotel, welches direkt am See liegt, Check-in und dann vom Balkon die ersten Blicke auf die herrliche Landschaft und den riesigen Lago. Es gibt gleich so viel zu sehen :-)

Blick nach rechts vom Balkon

Blick nach rechts vom Balkon

Blick nach links vom Balkon

Blick nach links vom Balkon

Super, die Landschaft und die südliche Atmosphäre.

Schnell auspacken, anschließend in die Stadt, vorbei an der Anlegestelle für die Ausflugsdampfer. Da wir in den nächsten Tagen bei gutem Wetter auch ein paar Ausflüge mit dem Schiff machen wollen, nehmen wir gleich mal ein paar Informationen mit. So langsam stellt sich ein bißchen Hunger ein, da wir im Zug kein Mittagessen hatten. Bis zum Abendessen ist es noch ein bißchen lang und so beschließen wir, einen Bäcker zu suchen. Wir landen in einem Restaurant und kaufen uns zwei trockene Brötchen. Der Magen hat was zu tun und nun können wir auch unseren Begrüßungs-Prosecco vor dem Abendessen im Hotel gut vertragen.

Das Abendessen im Hotel ist hervorragend, und auch der Schweizer Yvorne mundet ausgezeichnet. :-)

Der erste Abend am Lago Maggiore endet mit einem kleinen Spaziergang  auf der Ufer-Promenade und einem Kartenspiel.

Am nächsten Morgen lacht die Sonne schon ziemlich früh in unser Fenster im 5. Stock unseres Hotels und es verspricht ein herrlicher Tag zu werden.

Sonenaufgang über den Bergen

Sonnenaufgang über den Bergen

Nach dem Frühstück, es sind inzwischen fast 20 Grad im Schatten erstmal ein bißchen Zeitung lesen, in der Sonne sitzen und den Tag planen.

Zeitungslektüre in der Sonne auf der Hotelterrasse

Zeitungslektüre in der Sonne auf der Hotelterrasse

Dann machen wir uns so langsam auf und laufen auf der Seepromenade  bis nach Tenero. Auf dem Rückweg besichtigen wir die kleine pittoreske Kirche San Quirico, die erstmals 1313 erwähnt und im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Sie steht nur durch die Bahngleise getrennt, oberhalb des Sees.

San Quirico oberhalb des Lago Maggiore

San Quirico oberhalb des Lago Maggiore

Zurück im Hotel eine leckere Pizza. Mann,  ist das heiß, aber so kann es ruhig bleiben. :-)

Morgen stehen Locarno, Madonna del Sasso sowie Belvedere auf dem Programm.

Bericht hierüber, sowie über viele weitere schöne Ausflüge und Erlebnisse folgen in den nächsten Tagen

Versprochen :-)

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