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Artikel mit ‘Dialekt’ getagged

Dialekt-Reihe wird fortgesetzt; heute Schwäbisch

Montag, 16. März 2009

Bei all den schlechten Meldungen, wie Wirtschaftskrise, Winneden, etc… soll es heute mal wieder etwas zum Schmunzeln geben. Ich will die Reihe mit dem Schwäbsichen Dialekt fortsetzen, denn bekanntlich können die Schwaben ja alles, ausser Hochdeutsch :-)

Abdridddeggel = Toilettendeckel

Aggerbutz = unscheinbare, schmutzig aussehende Frau

ährekäsich = empfindlich

Allmachtsdaggel = Riesentrottel

Bähwärdersdäfela = abstehende Ohren

Bebbeleskohl = Rosenkohl

Beidscheschdägga = Landjäger (geräucherte Wurst)

Brömmhömmeler = brummiger Kerl, Brummbär

Den Buchstaben C gibt es im Schwäbischen nicht :-)

daggelhaft = unbeholfen

Diereschnall = Türklinke

Drallewatsch = ungeschickter, plumper Mensch

Dröhm = hochgewachsener Mensch

Endeglemmer = Geizkragen

Ern = Hausflur

Fortsetzung folgt :-)

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Typisch Kölsch

Samstag, 21. Februar 2009

Heute abend im ZDF um 20.15 “Typisch Kölsch” Ausschnitte aus der großen Prunksitzung und da kann es nicht schaden, wenn man ein bißchen “Kölsch” drauf hat. Also los geht’s. Hier mal die wichtigsten Kölsche Karnevals-Ausdrücke (Kölsch für Immies)

Naja und damit man wirklich nicht als “Düsseldorfer” oder de Kölner Sproch unmächtig entlarvt wird, hier noch ein paar Kölsche Ausdrücke – erklärt für Nicht-Kölner.

Stippeföttche = Funkentanz der Roten funken: je zwei Funken gehen in die Kniebeuge und reiben den Hinterteil im Takt der Karnevalsmusik aneinander. Dabei wird das Gewehr (die Knabbüß) präsentiert.

Nöttelefönes = Nörgler, Spaßverderber, mäkelnder Kritiker

Röggelche wärm han = nicht mehr ganz Herr seiner Sinne sein, angesäuselt bis betrunken sein

Klut = ursprünglich gemeiner, rücksichtsloser Mensch. Im Karneval Gruppen, die einen bestimmten Typen des Hafenarbeiters nachahmen. Besondere Kennzeichen: Karierte Hemden, Hosenträger und Ballonmütze

Kabänes = Damit wurde und wird ein sächlches prachtexemplar bezeichnet (z.B. großer Fisch). im übertragenen Sinne wird damit insbesondere während des Karnevals das Prachtexemplar eines männliches Wesens bezeichnet

Klävbotz = Kölschtrinker, der kein Ende finden kann und bis zum Kehraus bleibt

Knöppelchens-Jung = Trommler in der Karnevals-Musiktruppe

Muuzepuckel= Spaßverderber

Paveier = Pflasterer, heute der Name einer bekannten Kölner Karnevals-Band

Muuze = Gebäck aus süßem Teig, in schmalz gewälzt, gerne zu Karneval zubereitet (Art eines Krapfen)

sure Hungk = saurer Wein, der insbesondere in der Nachkriegszeit auf Karnevalsveranstaltungen zu einem für alle Schichten erschwinglichen Preis angeboten wurde, gerne auch als “Kalte Ente” veredelt

(Quelle http://www.koelner-karneval.info/begriffe_im_Koelner_Karneval.htm)

Vill Jux em Fasteleer. Isch hoffe mol, dass dä met dieser kleinen Hilfe vill vun diesem schönen Dialekt vostond wäde :-)

Hier können Sie Ihren eigenen Text in Kölsch übersetzen. Viel Vergnügen :-)


Der Kölsch Übersetzer

För Süßmäuler noch et Muuzen-Rezept

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Deutsch ist ja schon eine schwierige Sprache !!

Donnerstag, 05. Februar 2009

Ausländer, die die Deutsche Sprache lernen wollen, tun mir ja schon manchmal ein bißchen leid. Nicht nur wegen unserer schwierigen Grammatik, sondern auch wegen solcher Ausdrücke wie Warmduscher, Zimtzicke, Überflieger, Trittbrettfahrer etc. Wissen Sie  als Deutsche immer was das bedeutet und woher diese Begriffe kommen? Bestimmt nicht, oder? Hier nur einmal ein paar Beispiele.

Warmduscher:  So werden gerne Personen bezeichnet, die man für zu empfindlich hält

Zimtzicke:: Eine schwierige Person, meistens unfreundlich, launisch und unberechenbar in ihren Reaktionen, wie eine junge hin- und herspringende Ziege. Zimtig zu sein bedeutete früher umständlich und kompliziert zu sein.

Überflieger: Jemand, der schneller als andere versteht und begreift. Damit eignet er sich in kürzester Zeit alles an, was man für Karriere und Beruf wissen muss

Trittbrettfahrer: Heute bezeichnet man so jemanden, der einen Vorteil genießt, aber nichts dafür tut. Früher stellte man sich auf das Trittbrett der Strassenbahn, wenn man keine Fahrkarte kaufen wollte. Man konnte dann schnell abspringen, wenn der Schaffner kam um die Fahrkarten zu kontrollieren.

Affenzahn: man ist sehr sehr schnell unterwegs. Die Bezeichnung “affenartig” und die Redewendung “einen Zahn zulegen” haben sich mit der Zeit zu einer neuen verbunden, nämlich zu “Affenzahn”

Haarspalterei: Jemand diskutiert über jede Kleinigkeit und stellt alles in Frage

Scherzkeks: Jemand der keine guten Witze macht und davon viel zu viele

es gibt noch viele andere Beispiele unserer Sprache aber ich will es hiermit vorerst einmal bewenden lassen :-)

Dazu kommen noch unsere vielfältigen Dialekte. Da verstehen doch wir Deutschen kaum noch etwas. Hätten Sie es gewusst?

Bökes (Kölner Dialekt) = Schreihals

Botteramm (Kölner Dialekt)=Butterbrot

Halve Hahn (Kölner Dialekt) = Roggenbrötchen mit altem Holländer Käse

töven ( Hamburger Geest Platt)= warten

Hannebambel (Südhessisch) = dummer Mensch

Banatzel (Hessisch) = Nase

Fisoln (Bayerisch) = Bohnen

Gedritschl (Bayerisch)= Getrödel, Tratsch

ä Rungksen (Sächsisch) = ein großes Stück Brot

Muzel (Sächsisch)= eine Staubflocke

Pfausig (Schwäbisch) = aufgeblasen

Pyramidabel (Berliner Dialekt) = großartig

Dies soll beispielhaft eine kleine Liste der verschiedenen Dialekte und Ausdrucksformen darstellen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ich glaube, das keine andere europäische Sprache so schwierig zu erlernen ist, auch wenn es auch in allen anderen Sprachen Dialekte und Sprachfärbungen gibt.

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