Testbericht LED LENSER M5
Dienstag, 01. September 2009
Vorgestern kam endlich das langerwartete Paket mit den 3 Taschenlampen bei mir an. Schon die Geschenkboxen, in denen die Taschenlampen in einem samtigen Bett liegen, wirken sehr edel. Nach dem Aufklappen der Box findet man zuerst eine kleine Karte (Smart Card) auf der die Bedienungsanleitung in Kurzform steht.

Positiv fällt auch auf, dass eine normale, handelsübliche 1,5 Volt AA Batterie beiliegt.
Die LED LENSER M5, die ich getestet habe und über die ich heute berichten will, ist mit 104 mm überraschend klein und handlich. Zudem wiegt sie nur 74 g. Sie hat eine Leuchtdauer von 6,5 Stunden, einen Lichtstrom von 88 Lumen und leuchtet bis zu 110 m weit.
Ein kleines Power-Paket also, welches mit einer einzigen 1, 5 Volt AA Batterie auskommt. Die LED LENSER M5 ist sehr stabil und kompakt gebaut,
hat ein edles schwarzes Design und liegt durch die geriffelte Oberfläche sehr gut in der Hand. In der Geschenkbox befindet sich des weiteren eine kleine kompakte Tasche mit einem Karabiner-Haken, sodaß man die Taschenlampe leicht am Gürtel, am Schlüsselbund oder am Autoschlüssel befestigen kann.
Die Batterie läßt sich leicht einlegen. Man öffnet einfach den Drehverschluss am unteren Ende der Taschenlampe, legt die Batterie ein und schraubt den Verschluss wieder zu. Die Batteriekontakte sind vergoldet, was die Leitfähigkeit erhöht und die Korrosionsbeständigkeit verbessert.

Wie aber arbeitet nun dieses kleine Power-Paket? Die LED LENSER M5 arbeitet mit der LED LENSER Smart Light Technology. Über einen kleinen Knopf auf dem Enddeckel der Taschenlampe, der durch ” Tasten und Schalten” einen kleinen Mikrochip aktiviert, lassen sich 3 verschiedene Modi steuern.
Beim 100% Modus (1 x auf den Knopf drücken) bietet die Taschenlampe die volle Leuchtkraft. Ein dunkler Garten läßt sich nachts damit sehr gut ausleuchten. Der Modus bei der reduzierten Lichtleistung (15%) ist etwas gewöhnungsbedürftig. Innerhalb einer Sekunde soll man den Knopf antippen und dann schalten. Nach ein paar Versuchen hat aber auch das geklappt. Dieser reduzierte Lichtkegel eignet sich zum Lesen von Karten, Schildern oder Ähnlichem.
Die LED LENSER M5 verfügt außerdem über einen Stroboskop-Modus. Zweimal tasten und 1 x schalten, und schon fängt die Taschenlampe an zu blinken. Der Lichtstrahl ist sehr hell, und beim direkten Reinschauen ist man für ein paar Sekunden stark geblendet. Dieser Modus ist zur persönlichen Sicherheit gedacht. Ein Angreifer soll geblendet und irritiert werden. Hier ist auch mein einziger Kritikpunkt an dieser Taschenlampe. Es ist unter Umständen schwierig, den Strobe-Modus in einer Gefahrensituation schnell genug zu aktivieren, da 3 Handgriffe hierzu nötig sind. (Aus Etui-/Tasche nehmen, richtige Handlage finden, Tasten und Schalten).
Die LED LENSER M5 kann aber noch mehr. Diese Lampe ist fokussierbar, d.h. durch einfaches vor – oder zurückschieben des Taschenlampen-Kopfes kann man den Lichtkegel auf einen genauen Punkt richten oder aber stark verbreitern.

Zum Abschluss habe ich die Taschenlampe einigen Härtetests unterzogen. Einen Weitwurf über ca. 30 m auf einem Rasen hat sie genauso problemlos überstanden wie einen Wurf aus ca. 2 m Höhe auf einen harten Untergrund. Weder eine Schramme am Gehäuse, noch ein Funktionsverlust war zu erkennen
Verträgt sie auch Wasser? Erstaunlich, selbst ein erfrischendes Vollbad macht diesem Power-Paket überhaupt nichts aus.

Ich finde die Leistung dieser kleinen Taschenlampe wirklich beeindruckend. Die LED LENSER M5 bringt so schnell nichts um und sie wird sicherlich so manches Mal mein Begleiter auf Reisen oder auch auf dem Nachhauseweg von Veranstaltungen sein.
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